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Die Ausstellung
DOKUMENTNUMMER: SPO005460

Cluster Laborglas

Ost-West-Transfer: Von Ilmenau nach Wertheim

Kriegsende.
In der Sowjetischen Besatzungszone werden Unternehmer enteignet, verfolgt und schlimmstenfalls nach Sibirien verschleppt, ihre Betriebe demontiert.

Die drei Thüringer Unternehmer Karl Schneider, Rudolf Brand und Arno Amarell ziehen die Konsequenz und fliehen. Sie gehören zu einem florierenden Laborglas-Cluster im Raum Ilmenau. Der Zufall führt die Drei nach der Flucht in Wertheim zusammen. Dort bauen sie ihre Unternehmen wieder neu auf. Mit der Ansiedlung weiterer glasverarbeitender Unternehmen und dem Bau einer Glashütte entwickelt sich in Wertheim ein international renommiertes Laborglas-Cluster.

Dem Strukturwandel in der Glasindustrie sind die Cluster-Unternehmen mit innovativen Lösungen auf höchstem Qualitätsniveau erfolgreich begegnet. Seit über 60 Jahren profitieren sie von der gemeinsamen Arbeit in der Forschungsgemeinschaft für Technik und Glas (FTG). Diese forscht zusammen mit der Außenstelle des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung an neuen Technologien und Materialien.

Ergänzt wird der Ruf von Wertheim als Glasstadt durch den Sitz eines Eichamtes für Glasmessgeräte, einer Glasfachschule und eines Glasmuseums.

Weitere Informationen über das Laborglas-Cluster fínden Sie in den Downloads.

Ihr Ansprechpartner
Kai Plambeck
Kai PlambeckReferent Innovation & Netzwerke
Tel.: 07131 9677-297Fax: 07131 9677-88-297kai.plambeck@heilbronn.ihk.de
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