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Öffentliches Auftragswesen
DOKUMENTNUMMER: RUS003893

Wertgrenzen in Baden-Württemberg ab 2012

Zum 31. Dezember 2011 gelten die neuen Wertgrenzen für die freihändige Vergabe und beschränkte Ausschreibungen für Baden-Württemberg

Nach Auslaufen der Verwaltungsvorschrift der Ministerien zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschleunigung öA) zum 31. Dezember 2011 gelten ab 2012 neue Wertgrenzen für freihändige Vergaben und beschränkte Ausschreibungen.

Für Ausschreibungen auf der Grundlage der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) ergeben sich die neuen Wertgrenzen überwiegend aus Paragraf 3 VOB/A. Die einzige Abweichung betrifft die Zulässigkeit der freihändigen Vergabe für kommunale Auftraggeber. Diese können - im Gegensatz zum Land - bis zu 20.000 Euro freihändig vergeben. Die Rechtsgrundlage dafür findet sich in Ziffer 2.1.1 der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Vergabe von Aufträgen im kommunalen Bereich (VergabeVwV) vom 28. Oktober 2011.

Für öffentliche Aufträge des Landes, die auf der Grundlage der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A) vergeben werden, ergeben sich die neuen (alten) Wertgrenzen aus Ziffer 9 der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Beschaffung in der Landesverwaltung (Beschaffungsanordnung - BAO) vom 17. Dezember 2007.

Über den nachstehenden Link kommen Sie zu den Downloads der Auftragsberatungsstelle Baden-Württemberg. Hier finden Sie auch eine tabellarische Übersicht. Darüber hinaus finden Sie dort die beiden Verwaltungsvorschriften.

 

Ihr Ansprechpartner
Stefan Widder
Stefan WidderJustiziar
Tel.: 07131 9677-443Fax: 07131 9677-445stefan.widder@heilbronn.ihk.de
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