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DOKUMENTNUMMER: NEW003391

CHINA: Erleichterungen bei Quellensteuer für nicht in China ansässige Unternehmen

INT - Geld - AKTUELLES | TERMINEZum 1. Dezember 2017 traten Neuerungen zur Quellensteuer in Kraft.

Zum 1. Dezember 2017 treten Neuerungen zur Quellensteuer auf Einkommen von nicht in China ansässigen Unternehmen in Kraft, die von der China State Administration of Taxation veröffentlicht wurden. Sie betreffen insbesondere den Zeitpunkt der Besteuerung von Einnahmen wie aus Dividenden, Lizenzgebühren und Zinsen. Einkünfte aus Dienstleistungen und Handel ebenso wie Anrechnungen aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens werden von der Neuregelung nicht umfasst.

Bezieht ein in China nicht-ansässiges Unternehmen Einnahmen aus Verträgen, so hat der in China ansässige Vertragspartner die Quellensteuer auf Grundlage des Vertrages an die chinesischen Steuerbehörden abzuführen. Nach der Neuregelung ist der Vertrag nicht mehr bei den Steuerbehörden anzumelden. Führt der lokal Ansässige die Steuer nicht ab, hat das ausländische Unternehmen auf Anweisung der Steuerbehörden die Einkommensteuer zu bezahlen, eine automatische Fälligkeit mit Sanktionen entfällt. Ist der Rechnungsbetrag nicht in CNY ausgewiesen, erfolgt eine Umrechnung auf Grundlage des zentralen Umrechnungskurses zum Zeitpunkt des Eintritts der Steuerpflicht.

Bei der Besteuerung von Dividenden ist der fällige Betrag innerhalb von sieben Tagen nach Eintritt der Steuerpflicht abzuführen. Ab dem 1. Dezember 2017 ist der hierfür maßgebliche Zeitpunkt die tatsächliche Auszahlung und nicht deren Bekanntgabe.

Quelle: GTAI

Ihr Ansprechpartner
Dalila Nadi
Dalila NadiReferentin Außenwirtschaft
Tel.: 07131 9677-121Fax: 07131 9677-129dalila.nadi@heilbronn.ihk.de
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